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Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft

Landesverband Württemberg e.V. - Bezirk Ravensburg - Ortsgruppe Wangen im Allgäu

BGF Pelikan RV 6/91-2

Auf Grund der Orts- und Zweckbindungen bei der Nutzung unseres GW-W und der Tatsache, dass die Zahl unserer Einsatzkräfte in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen hat, beschlossen wir im Jahr 2005, uns um ein zweites Einsatzfahrzeug zu bemühen.

Zudem standen wir ab 2008 vor dem Problem, auf Grund neu hinzugekommener Aufgaben (SONAR-Ortung, Strömungsrettung) drei Anhänger mit einem Zugfahrzeug bewegen zu sollen.

Unsere langwierigen Bemühungen führten im Dezember 2008 mit Hilfe unseres Landrates, Herrn Widmaier, MdL Herrn Locherer und unseres Oberbürgermeisters, Herrn Lang, dazu, dass der Energieversorger EnBW uns ein ausgemustertes Service-Fahrzeug schenkte.

Am 19. Dezember konnten unser Vorsitzender Erich Kemle und unser Technischer Leiter Oliver Bolz die Schlüssel aus den Händen des EnBW Regionalleiters Hartmut Reck und des Landrates in Empfang nehmen.

Übergabe vor dem Landratsamt

Das Fahrzeug vor Beginn der Ausbauarbeiten


Fahrzeug

  • VW T4 syncro
  • 2,5 ltr. Turbodiesel, 100 PS
  • zGG 2,8 to mit Standheizung
  • zugelassen als SoKFZ Zivilschutzfahrzeug

Das Fahrzeug wurde bei der EnBW zuvor als Service-Fahrzeug genutzt. Bei der Übergabe war in dem Transporter eine Trennwand montiert, außerdem befand sich ein Sortimo-Boden im Laderaum.

Da wir das Fahrzeug zur Beförderung von Einsatzkräften nutzen wollten, besorgten wir uns über eBay eine Zweier- und eine Dreiersitzbank; glücklicherweise war das Fahrzeug mit den Aufnahmen für die Bänke und die Sicherheitsgurte ausgestattet.

Außerdem musste der Laderaum isoliert werden; der Lärmpegel in Inneren war während der Fahrt zu hoch.
Nach Abschluss dieser Vorarbeiten wurde das Fahrzeug in der KW 2 beschriftet. Ein deutlicher optischer Zugewinn!

Um die Luftzirkulation im Inneren zu verbessern werden wir noch einen Teil der Trennwand ausbauen.

Beschriftung bei der Firma

Mendel Print Design in Wangen


Ausstattung

Übergeben wurde uns das Fahrzeug mit folgender Ausstattung:

  • Freisprecheinrichtung für GSM
  • Anhängekupplung
  • Dachträger

 

Um das Fahrzeug optimal für unsere Zwecke nutzen zu können, wurden / werden folgende Ausrüstungen nachgerüstet:

  • 2m-DLRG-BOS-Funk (1x fest, 3 mal Handfunkgeräte in Ladeschale)
  • 4m-BOS-Funk
  • Umfeldbeleuchtung (6 Stk.)
  • elektr. Frontseilwinde 5,4 to.
  • Sondersignalanlage (TOPas-Balken, LED-Blitzer vorne und hinten)
  • 12V-Stromversorgung in den Laderaum
  • erweiterte Innenbeleuchtung
  • 230V-Einspeisung

Anpassung der Signalanlage bei der Fa. Lohr in Leutkirch

Auch die Trennwand musste weichen

...wie auch die Beifahrersitzbank (vorläufig)

Einbau der Funktechnik


 

Die Ausbauarbeiten wurden komplett bei der Fa. Lohr in Leutkirch durchgeführt. Hier bekamen wir neben einer warmen Halle und jeder Menge Know-How auch das erforderliche Werkzeug und einige helfende Hände zur Verfügung gestellt.

Demontage der Fahrzeugfront zur Anpassung der Winde

Windenaufnahme nach der Montage

dto.


 

Dran! Nach knapp zwei Wochen Konstruktions- und Bauzeit durch KFZ-Ing. Erich Kemle und Industriemechaniker Daniel Habersetzer und dank tatkräftiger Unterstützung von Robert Lohr konnte am 26.01. die - Nutzlasttechnisch evtl. leicht überdimensionierte - funkferngesteuerte 5,4 to.-Winde an der Fahrzeugfront angebracht werden.

Die Aufnahme wurde zuvor mit dem TÜV besprochen, um dort ohne Einwände eine Abnahme zu erreichen.

Auch die Arbeiten an der Elektrik konnten bis auf den Fahrgastraum abgeschlossen werden!

 

Das zum 1.2.09 fertig gestellte BGF



es fehlt noch die Abdeckung der Winde (TÜV-Auflage)



Beladung

Da das Fahrzeug in erster Linie als flexibles Zugfahrzeug und Personalzubringer dienen soll, verfügt es nur über eine geringe Beladung:

  • 6 kg Feuerlöscher
  • Westen zur Kennzeichnung von Führungskräften
  • Notfallrucksack
  • 50m-Leine
  • 2 Alu-Leitern auf dem Dach